Gerade in Krisenzeiten braucht man entschlossene Kapitäne, die das Schiff sicher durch die raue See steuern können. Damit ist ausnahmsweise gar nicht der Zustand des österreichischen Fußballs gemeint, sondern die aktuelle multiple Krise, die sich aus Corona-Pandemie, kriegerischer Aggression, Energieknappheit und Inflation zusammengebacken hat. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen und stemmen uns in der guten alten Tradition von Stopper und Vorstopper allen Widrigkeiten entgegen, die König Fußball derzeit die Krone vom edlen Haupt reißen wollen. Farnberger & Simon haben schon viele Wellen überstanden, ihnen kann man sich gerne als blinder Passagier auf jenem Kahn anvertrauen, der in dieser verworrenen Zeit sichere Überfahrtspassagen für den Fußball findet. Fußball ist zwar nur ein kleiner Teilbereich des sozialen Zusammenlebens und (möglicherweise) gar nicht der wichtigste, aber auch ihm gehört Aufmerksamkeit geschenkt. Unser Fan-Logbuch wird Sie armen Gestrandeten inmitten der wenig erbaulichen Gegenwart aufgabeln und danach wohlbehalten bei der nächsten EURO 2024 in Deutschland absetzen. Dort werden wir uns gesund und munter wieder treffen, um unserem Team gemeinsam die Daumen zu halten. Das Böse (von welchen Winzlingen es auch immer ausgeht) versteht keinen Spaß (wir allerdings schon) – und deshalb hat es auch schon verloren…
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Ka Schritt vire, zwa Schritt zruckFast könnte man meinen die Ruptura ligamenti cruciati wäre eine hoch ansteckende Endemie, die momentan im österreichischen Fußball-Frauennationalteam wütet. Dabei handelt es sich um den gemeinen Kreuzbandriss an dem aktuell fünf Stammkräfte des Teams laborieren und langfristig ausfallen. Torfrau Zinsberger, Zadrazil, Höbinger, Purtscheller und Dunst. ...weiterlesen |
Von Westen im Osten!Was für ein bitterer Fußballabend! Nur wenige Tage nach dem Rekordsieg gegen San Marino inklusive Arnautovic-Festspiele vermochte Österreich im wichtigen WM-Auswärtsspielen gegen Rumänien nicht zu überzeugen und verlor ebenso unglücklich wie verdient mit 1:0. Dennoch ist die WM-Chance nach wie vor sehr groß. ...weiterlesen |
Linz war immer ein guter Boden!Statt eines Kantersiegs mühte sich Österreich gegen den krassen Außenseiter Zypern zu einem glücklichen 1:0. Dabei half auch der Umstand, dass Linz immer ein guter Boden für unser Team ist. Dies wurde an diesem seltsamen Fußballabend allerdings auf sehr skurrile Weise bestätigt… ...weiterlesen |
Neues zu Corona |
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Spielfreier Tag: Von der Höhe der HutschnurVor dem großen Finale und bevor der Spuk dann endgültig zu Ende ist, wollen wir doch noch auf ein Thema eingehen, das seit Wochen Medien und damit Menschen beschäftigt: Finalaustragungsort Wembley - Menschen ins Stadion, ja oder nein? In Wahrheit ist das aber keine Frage der Pandemie mehr, sondern eine Spielwiese verschiedenster Interessen und die Wahrheit liegt in diesem Fall nicht auf dem Platz. ...weiterlesen |
Nessie und das Team der GeimpftenEndlich geht es auch für unser Fußball-Nationalteam wieder los. Bevor wir uns auf die Euro 21 konzentrieren können, steht nun ein Dreierpack an Qualifikationsspielen für die WM 2022 in Katar an. Die Diskussionen im Vorfeld der Auftaktpartie in Schottland war von der bangen Frage bestimmt, welche unserer Spieler aufgrund diverser Quarantänebestimmungen überhaupt anreisen dürfen. Wir sind der Meinung: Hier müssen künftig radikale Tatsachen geschaffen werden – auch wenn es auf den ersten Blick gruselig erscheint… ...weiterlesen |
Zwischen Kurpfuscherei und VerschwörungstheorieJetzt haben wir den Salat! Der Fußballfan hat sich während der Pandemie vom Fußball abgewendet! Das sage nicht ich, sondern der führende, akademische Kopf der deutschen Fankultur. Harald Lange, seines Zeichens Sportwissenschafter an der Uni Würzburg und Gründer des Instituts für Fankultur in Deutschland, füllt seine obskure Menetekel-Tafel mit einem bizarren Unkenruf nach dem anderen. Dem brüskierten, aufrechten Fußballfan sträubt es das Haupt- und Nackenhaar und sogar das bierverdünnte Blut in den Adern gefriert. ...weiterlesen |
Neues aus dem Fan-Logbuch |
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Österreich hat sich verzaubertWas hätte das letzte Spiel der Nations League gegen Slowenien für ein Fußballfest werden können! 46.000 Fans waren über weite Strecken dieser Begegnung bezaubert vom furiosen Spiel der Österreicher. Nach dem verdienten Führungstreffer schien es nur mehr eine Frage der Zeit, um einen glorreichen und deutlichen Sieg einzufahren. Doch es kam leider anders… ...weiterlesen |
Von der ewigen ZuversichtWir Österreicher (absichtlich nicht gegendert, denn auf die -innen trifft das weniger zu) haben eine große Stärke: Wir sind in jeder Lebenslage imstande zu verhindern, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Auch unser Fußballnationalteam kann das ausgezeichnet. Waren wir in Norwegen vor vier Tagen noch stattliche Eichen, so glichen unsere Mannen in Klagenfurt eher der Auswahl einer Bonsaizucht. ...weiterlesen |
Es gelingt nicht jeden Tag HistorischesWas haben Farnberger und Simon nicht gejammert, nach dem knappen Aus des österreichischen Fußballteams bei der letzten Europameisterschaft gegen das italienische Team. „Wir werden diese Azzurri in unserer Lebenszeit nicht mehr besiegen, vielleicht erleben das unsere Söhne, wir sicherlich nicht mehr!“, so haben sie geklagt und so unwahrscheinlich war das gar nicht, lag doch der letzte Sieg gegen Italien bis gestern bereits 62 Jahre zurück. Sogar mein Vater – Jahrgang 1938 – hat nur diesen einen Sieg erlebt, den der vorletzte stammt bereits aus 1937. Kurzum: Man gewinnt nicht jeden Tag gegen Italien! Aber gestern schon, und wie! ...weiterlesen |